ESD-Schutz-Seminare

Die elektrostatische Entladung (ESD: electrostatical discharge) gehört zu der größten Risikoart beim Umgang mit elektronischen Komponenten. Durch die kontinuierliche Verringerung der Strukturen in elektronischen Bauelementen steigt das Risiko für eine Beschädigung oder Zerstörung von Bauelementen durch ESD. Der Schutz gegen die schädigenden Auswirkungen von ESD ist für alle Unternehmen, die elektronische Komponenten herstellen, verarbeiten, lagern oder Servicearbeiten durchführen ein Muss.

In Zusammenarbeit mit dem Fachverband Elektronik-Design e.V. (FED) führen wir auch im Jahr 2007 an verschiedenen Standorten in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz Seminare zum Thema
"ESD - Qualitäts- und Risikofaktoren beim Umgang mit elektronischen Systemen" durch.

Wir arbeiten mit Praktikern zusammen, die Erfahrungen beim Aufbau von ESD-Schutzzonen und der messtechnischen Begleitung in der Analyse-, Konzeptions-, Realisierungs- und Nutzungsphase haben.

http://www.proemv.de

Inhalte des Seminars:
1. ESD-Generierung und -Wirkungen
2. ESD-Auswirkung in der Elektronik, Designmaßnahmen zum Schutz
3. ESD-Schutz, Stand der Technik, praktische Schutzmaßnahmen
4. Ausstattung von ESD-Schutzzonen
5. Organisation des ESD-Schutzes im Unternehmen

Grundlagenvermittlung im Seminar:
Teilnehmer des Seminars erhalten Kenntnisse von den Ursachen und möglichen Auswirkungen elektrostatischer Entladungen. Es werden Schutzmaßnahmen und die notwendigen messtechnischen Mittel zum Nachweis ihrer Wirksamkeit vorgestellt.

Da das Verhalten der Mitarbeiter in den ESD-gefährdeten Prozessen einen großen Einfluss auf die Generierung von elektrostatischen Aufladungen und die Wirksamkeit der ESD-Schutzmaßnahmen besitzt, sensibilisieren wir in den Seminaren Ihr Personal zum Beachten von Grundregeln zur Vermeidung von Aufladungen und zur Einhaltung von festgelegten Schutzmaßnahmen.

Wir vermitteln Wissen, wie diese Schutzmaßnahmen im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems kontinuierlich verbessert werden können. Wir zeigen dabei auch Möglichkeiten auf, wie durch eine differenzierte Anwendung von Schutzmitteln ein angemessener ESD-Schutz erreicht werden kann, denn letztlich soll der ESD-Schutz helfen, Kosten zu verringern.

Ausbildung des ESD-Schutzbeauftragten:
Die notwendigen speziellen Kenntnisse über die ESD-Gefährdungen und wirksamen Schutzmaßnahmen erfordern in Ihrer Organisation den Einsatz eines ESD-Schutzbeauftragten konform zu den Forderungen der Norm DIN EN 61340-5-1 und -2. Die Ausbildung zu diesem Beauftragten erfolgt in einem zusätzlichen Seminarteil, in dem spezielle Normenkenntnisse vermittelt und die Möglichkeiten der Erfüllung von Normenforderungen sowie die Integration von Schutzmaßnahmen in das QM-System ihrer Organisation aufgezeigt werden.

Durchführung von Inhouse-Seminaren:
Inhouse-Seminare bieten die Möglichkeiten, neben der Wissens- und Erfahrungsvermittlung auch konkrete Arbeitsplätze und Prozesse messtechnisch bezüglich der elektrostatischen Aufladungen und der Wirksamkeit von ESD-Schutzmaßnahmen zu untersuchen. Diese Arbeitsplatzanalysen dienen auch der methodischen Vorgehensweise, Mitarbeiter von der Notwendigkeit des ESD-Schutzes zu überzeugen. Denn elektrostatische Aufladungen sind mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrzunehmen, es sei denn, dass es bei Berührungen von Gegenständen zu harten Entladungen von Spannungen über 3TVolt kommt.

Entsprechend Ihrer Anforderungen können die Schwerpunkte der Seminare verändert werden. Sollten Sie ein Interesse an dem Besuch dieser Seminare haben, so nutzen Sie bitte unsere Mail-Verbindung oder informieren sich beim Fachverband Elektronik-Design e.V.